Projekte

Revitalisierungsprojekt Mühlebach Arth

Kurzbeschrieb des Bauvorhabens

Für den Mühlebach in Arth wurde innerhalb des Handlungsbedarf Fliessgewässer ein sehr hoher Nutzen für eine Revitalisierung und ein mittleren-hohen Nutzen für den Hochwasserschutz ausgewiesen. Am Mühlebach bestehen zudem zwei sanierungsbedürftige Geschiebesammler, weshalb der Geschiebehaushalt am Mühlebach mittels einer Studie über Art und Umfang der Sanierung des Geschiebehaushalts überprüft werden muss. Der Bezirk hat deshalb in Zusammenarbeit mit dem Kanton das Planungsbüro Basler und Hofmann AG beauftragt eine Vorstudie zu erarbeiten.

Aktueller Stand

Für das Revitalisierungsprojekt werden derzeit verschiedene Grundlagen (Hydraulik, technische Machbarkeit, Hydrologie, Geschiebehaushalt, Gewässerökologie usw.) geprüft und mögliche Varianten zur Verbesserung des ökologischen Zustands, des Hochwasserschutzes und des Geschiebehaushalts erarbeitet. Im Frühsommer wurde zur Ermittlung des Fischbestands eine Abfischung mit dem kantonalen Fischereiaufseher durchgeführt. Die Planung der Arbeiten erfolgen in einer Projektgruppe mit dem Kanton Schwyz, dem Bezirk Schwyz, der Gemeinde Arth und der Wuhrkorporation Rigi-Nordlehne. Durch eine Begleitgruppe, in welcher Vertreter der Grundeigentümer*innen, Bewirtschaftung, Ökologie und Naherholung vorhanden sind, werden die verschiedenen Interessen in partizipativer Weise ermittelt und abgewogen.

Nutzen des Projekts

Mit dem Projekt werden bestehende hochwasserschutztechnische und ökologische Defizite reduziert.

Dauer und ungefährer Zeitplan

2022      Erarbeiten von Grundlagen und Variantenstudium, Interessensermittlung und -abwägung

2023      Erarbeitung eines bewilligungsfähigen Bauprojekts

Ab 2025 Realisierung

Kosten und Finanzierung

Zum jetzigen Zeitpunkt sind die Kosten noch nicht bekannt. Revitalisierungsprojekte sind beitragsberechtigt und werden durch Bund, Kanton und Bezirk subventioniert.

Projektpartner

Projektgruppe: Kanton Schwyz (Amt für Gewässer), Bezirk Schwyz, Gemeinde Arth und Wuhrkorporation Rigi-Nordlehne

Begleitgruppe: Projektgruppe und Vertreter von Grundeigentümer*innen, Bewirtschaftung, Ökologie und Naherholung.